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Westernreiten

 

Viele denken, Westernreiten bedeutet, einen Westernsattel aufs Pferd zu legen, Kandarre einzulegen und im Cowboyoutfit mit Sporen durch die Gegend heizen. Leider gibt es solche ''Cowboys'' reichlich. Mit Westernreiten hat das aber beileibe nichts zu tun.

Westernreiten ist eine Form des Reitens, die sich an die Arbeitsreitweise der Cowboys anlehnt. Ihren Ursprung hat sie im spanischen Arbeitsreiten, dem Vaqueroreiten.

Ein guter Westernreiter auf einem gut ausgebildeten Pferd wirkt locker und natürlich. Mit zunehmender Ausbildung lernt das Pferd immer besser, sich selbst zu tragen, seine Balance unter dem Reitergewicht zu finden und am losen Zügel versammelt zu gehen. Geht das Pferd richtig in der gewünschten Gangart im gewünschten Tempo, in die gewünschte Richtung, bleibt der Reiter passiv. Erst wenn er etwas Neues vom Pferd wünscht, erhält das Tier das entsprechende Signal. Die Signale an das Pferd werden zunehmend weniger sichtbar. Westernreiten ist also Signalreiten.

Das kann man gut nachvollziehen, wenn man sich vor Augen führt, dass dies bis heute die Gebrauchsreitweise der Cowboys, Gauchos und Vaqueros ist, die sich auf ihre Arbeit mit den Rinden konzentrieren müssen und das Pferd willig und zuverlässig auf die Signale zu reagieren hat.

Nicht nur die Ausbildung des Reiters, auch die des Westernpferdes ist anspruchsvoll und langwierig. Der Westernreiter benötigt genauso wie der klassische Reiter eine seriöse Ausbildung mit kompetenten Trainern.